| 3D-Kartierung im Bereich von Köln-Holweide/Refrath |
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| Written by Administrator | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Monday, 24 April 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fig. 1: Profilnetz mit ausgewählten Profilen des Kartiergebietes, Überhöhung 5fach. Die Profile wurden zur Berechnung eines Strukturmodells, basierend auf der GSI3D-Methode, verwendet. Die Ergebnisse der 3D Kartierung wurden im Gelände verifiziert.
Fig. 2: Tektonische Karte des Kartiergebietes, Hintergrund: TK 1:25.000, 5008 Köln-Mühlheim Die Schichten des Devons sind eingemuldet. Die Muldenachse verläuft über die Schichten des Oberdevons von Nordosten nach Südwesten. Es handelt sich um die Fortsetzung der Bergisch Gladbach-Paffrather Mulde Westlich des Mauspfades und teilweise über ihn hinweg streichen zwei Störungen SSE-NNW (Rheinisches Streichen), die in den tertiären Schichten (Köln Schichten und Bergisch Gladbach-Schichten) nachgewiesen werden konnten. Die Orientierung der Störung mit rheinischem Streichen deutet auf eine Anlage im späteren Oligozän nach Ablagerung der Köln Schichten hin (Gliese, 1971). Die Köln Schichten werden durch die südwestliche der beiden Störungen nach Osten hin begrenzt. Die weiter östlich gelegene Störung schneidet die Bergisch Gladbach-Schichten nur zum Teil ab. Im Osten des Arbeitsgebietes sind die Bergisch Gladbach-Schichten nur noch geringmächtig und im Südosten in Resten vorhanden. Die Tertiärabfolge der Treppenscholle A (Abb. 2) beinhaltet die Köln- und Bergisch Gladbach-Schichten. Die östlich anschließende Treppenscholle B ist mit einer Sprunghöhe von ca. 60 m gegen die erstere versetzt. Hier sind die Köln Schichten nicht erhalten. Etwa in der Mitte des Arbeitsgebietes, nordöstlich der Treppenscholle B, werden die Bergisch Gladbach-Schichten zum größten Teil von einer weiteren Störung abgeschnitten und liegen weiter östlich im Bereich der Treppenscholle C nur noch als geringmächtige Sedimentpakete oder reliktisch vor. Infolgedessen ist die Sprunghöhe an der östlichen Störung nicht genau zu bestimmen. Der quartäre Teil der Abfolge wird durch mittel- bis oberpleistozäne Ablagerungen repräsentiert. Diese Sedimente sind zu jung, um deutliche tektonische Überprägungen erfahren zu haben. Nur die Terrassenmorphologie lässt sich mit der Hebung der Kölner Bucht seit dem Mittelpleistozän in Verbindung bringen. Die Interpretation des Strukturmodells zeigte folgende Lagerungsverhältnisse des Quartärs: Die Ältere Niederterrasse wird beinah komplett von Rinnenschottern unterlagert, welche ihrerseits die Untere Mittelterrasse nur in ihrem westlichen Verbreitungsgebiet unterlagern. Die Sedimente des Holstein-Interglazials wurden großräumig erodiert und stehen nur noch in Resten und sehr geringmächtig an. Die Ältere Niederterrasse und die Untere Mittelterrasse wurden nach morphologischen Gesichtspunkten voneinander getrennt.
Fig. 3: Blockbild eines repräsentativen Bereichs des Arbeitsgebietes, Überhöhung: 5fach, Für das Blockbild 3 wurde ein repräsentativer Bereich des Arbeitsgebietes mit den Koordinaten RW: SW 2573.3067 – NE 2579.953, HW: SW 5647.046 – NE 5650.190 ausgewählt. Es stellt den sukzessiven Aufbau der Schichten im Kartiergebiet dar.
Susanne Hoefer
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| Last Updated ( Friday, 08 December 2006 ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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