Das Arbeitsgebiet der Diplomkartierung im rechtsrheinischen Raum Köln-Holweide/Refrath
umfasst ca. 31 km². Auf Grundlage von digitalen geologischen Karten, früheren
Bearbeitungen und Bohrdaten wurde ein Profilschnittnetz von 134 Profilen
erstellt.

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Bach- und
Flussablagerungen |
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Hochflutablagerungen |
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Anmoorbereich |
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Äolische
Ablagerungen |
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Ältere
Niederterrasse |
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Untere
Mittelterrasse |
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Ältere
Niederterrasse |
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Untere
Mittelterrasse |
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Holstein-Interglazial |
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Rinnenschotter |
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Köln
Schichten |
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Bergisch-Gladbach Schichten |
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Oberdevon |
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Mitteldevon |
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Unterdevon |
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Fig.
1:
Profilnetz mit ausgewählten Profilen des Kartiergebietes, Überhöhung
5fach.
Die
Profile wurden zur Berechnung eines Strukturmodells, basierend auf der
GSI3D-Methode, verwendet. Die Ergebnisse der 3D Kartierung wurden im
Gelände verifiziert.

Fig. 2: Tektonische Karte des
Kartiergebietes, Hintergrund: TK 1:25.000, 5008 Köln-Mühlheim
Die Schichten des
Devons sind eingemuldet. Die Muldenachse verläuft über die Schichten des
Oberdevons von Nordosten nach Südwesten. Es handelt sich um die Fortsetzung der
Bergisch Gladbach-Paffrather Mulde
Westlich des
Mauspfades und teilweise über ihn hinweg streichen zwei Störungen SSE-NNW
(Rheinisches Streichen), die in den tertiären Schichten (Köln Schichten und
Bergisch Gladbach-Schichten) nachgewiesen werden konnten. Die Orientierung der
Störung mit rheinischem Streichen deutet auf eine Anlage im späteren Oligozän
nach Ablagerung der Köln Schichten hin (Gliese,
1971). Die Köln Schichten werden durch die südwestliche der beiden Störungen
nach Osten hin begrenzt. Die weiter östlich gelegene Störung schneidet die
Bergisch Gladbach-Schichten nur zum Teil ab. Im Osten des Arbeitsgebietes sind
die Bergisch Gladbach-Schichten nur noch geringmächtig und im Südosten in Resten
vorhanden.
Die
Tertiärabfolge der Treppenscholle A (Abb. 2) beinhaltet die Köln- und Bergisch
Gladbach-Schichten. Die östlich anschließende Treppenscholle B ist mit einer
Sprunghöhe von ca. 60 m gegen die erstere versetzt. Hier sind die Köln Schichten
nicht erhalten. Etwa in der Mitte des Arbeitsgebietes, nordöstlich der
Treppenscholle B, werden die Bergisch Gladbach-Schichten zum größten Teil von
einer weiteren Störung abgeschnitten und liegen weiter östlich im Bereich der
Treppenscholle C nur noch als geringmächtige Sedimentpakete oder reliktisch vor.
Infolgedessen ist die Sprunghöhe an der östlichen Störung nicht genau zu
bestimmen.
Der quartäre
Teil der Abfolge wird durch mittel- bis oberpleistozäne Ablagerungen
repräsentiert. Diese Sedimente sind zu jung, um deutliche tektonische
Überprägungen erfahren zu haben. Nur die Terrassenmorphologie lässt sich mit der
Hebung der Kölner Bucht seit dem Mittelpleistozän in Verbindung bringen.
Die
Interpretation des Strukturmodells zeigte folgende Lagerungsverhältnisse des
Quartärs: Die Ältere Niederterrasse wird beinah komplett von Rinnenschottern
unterlagert, welche ihrerseits die Untere Mittelterrasse nur in ihrem westlichen
Verbreitungsgebiet unterlagern. Die Sedimente des Holstein-Interglazials wurden
großräumig erodiert und stehen nur noch in Resten und sehr geringmächtig an. Die
Ältere Niederterrasse und die Untere Mittelterrasse wurden nach morphologischen
Gesichtspunkten voneinander getrennt.

Fig. 3: Blockbild eines repräsentativen
Bereichs des Arbeitsgebietes, Überhöhung: 5fach,
Für das Blockbild
3 wurde ein repräsentativer Bereich des Arbeitsgebietes mit den Koordinaten RW:
SW 2573.3067 – NE 2579.953, HW: SW 5647.046 – NE 5650.190 ausgewählt. Es stellt
den sukzessiven Aufbau der Schichten im Kartiergebiet dar.
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3 a:
Unterdevon im Südosten.
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3 b:
Unterdevon und Verteilung der Schichten des Mitteldevons.
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3 c:
Unterdevon, Mitteldevon und Oberdevon.
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3 d: Devon und Bergisch Gladbach Schichten des Tertiärs.
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3 e: Devon, Bergisch Gladbach sowie Köln Schichten des Tertiärs.
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3 f: Devon, Tertiär und Rinnenschotter des Quartärs.
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3 g: Devon, Tertiär, Rinnenschotter und Holstein-Interglazial.
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3 h: Devon, Tertiär, Rinnenschotter, Holstein-Interglazial und Untere
Mittelterrasse.
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3 i: Devon, Tertiär, Rinnenschotter, Holstein-Interglazial, Untere
Mittelterrasse und Ältere Niederterrasse.
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3 j: Devon, Tertiär, Rinnenschotter, Holstein-Interglazial, Untere
Mittelterrasse, Ältere Niederterrasse, äolische Ablagerungen.
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3 k: Devon, Tertiär, Rinnenschotter, Holstein-Interglazial, Untere
Mittelterrasse, Ältere Niederterrasse, äolische Ablagerungen und
Hochflutablagerungen.
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3 l: Devon, Tertiär, Rinnenschotter, Holstein-Interglazial, Untere
Mittelterrasse, Ältere Niederterrasse, äolische Ablagerungen,
Hochflutablagerungen, sowie Bach- und Flussablagerungen
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Susanne Hoefer
Institute
for Geology and Mineralogy
University of
Cologne
Zülpicher Straße 49 a
50674 Köln
E-mail:
Susanne.Hoefer@gmx.de
Web:
www.uni-koeln.de